Minimalinvasive Schmerztherapie

Die periradikuläre Therapie (PRT), die Facettengelenkinfiltration und die Iliosakralgelenksblockade (ISG-Blockade) dienen in unterschiedlicher Weise der Schmerzausschaltung bei chronischen Rücken-, Nacken- oder Nervenschmerzen, die aufgrund von Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule oder Nervenreizungen entstanden sind. Zur Therapie werden meistens örtliche Betäubungsmittel und örtlich wirksame kortisonhaltige Medikamente eingesetzt. Bei rund 80 Prozent der Patienten kommt es zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden, die auch über längere Zeit anhalten kann. Die gewünschte Wirkung kann jedoch auch erst nach einigen Injektionen eintreten.

Nach Desinfektion der Einstichstelle im Rücken über bzw. neben der Wirbelsäule wird ein Lokalanästhetikum mit einem milden Cortisonpräparat über eine dünne Nadel, unter die Haut im Bereich der geplanten Einstichstelle eingebracht. Bei einer Facetteninfiltration werden die kleinen Wirbelgelenke behandelt, bei der periradikulären Therapie (PRT) die aus der Wirbelsäule austretenden Nervenwurzeln. Die ISG -Blockade dient der Behandlung der gelenkigen Verbindung zwischen dem Kreuzbein (Os sacrum) und dem Darmbein (Os ilium).

Sie müssen sich nach jeder Behandlung mindestens 30 Minuten innerhalb der Praxisräume unter Beobachtung aufhalten.

Lediglich nach einer PRT-Behandlung ist zu berücksichtigen, dass Patienten sechs Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Lassen Sie sich bitte von Angehörigen abholen. Eine Aufsicht sollte in den nächsten 24 Stunden gewährleistet sein.

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